Gesundheitsprogramm Herz-Kreislauf

Schließt Lücken in der Versorgung

Die direkten und indirekten Kosten aller Patienten mit koronarer Herzkrankheit bis zum Lebensende belaufen sich auf rund 57 Mrd. Euro. Die durchschnittlichen Kosten pro Patient bis zum Lebensende liegen bei urund 63.000 Euro.

Senken Sie mit uns Ihre Kosten

Das Gesundheitsprogramm Herz-Kreislauf leistet einen wertvollen Beitrag zu einer kontinuierlichen, langfristig orientierten und evidenzbasierten Versorgung. Dabei senkt es gleichzeitig die Leistungsausgaben. Neben der Integration der Leistungserbringer sieht das Gesundheitsprogramm vor allem eine verstärkte Einbeziehung des Patienten in den Versorgungsprozess vor. Die Teilnehmer werden problemorientiert informiert und darin geschult, Eigenverantwortung zu übernehmen. Eine Verbesserung der klinischen Ergebnisse, der Lebensqualität und der Patientenzufriedenheit ist das Ergebnis dieses patienten-zentrierten Ansatzes. Wesentlicher Erfolgsfaktor ist die Verhaltensmodifkation: die erfolgreiche Lebensstiländerung erlaubt die Verbesserung der medizinischen Risiko-Parameter bei gleichzeitiger Kostenkontrolle vor allem im stationären Sektor. In der Patientenbetreuung hat sich die Kombination aus telefonischen Betreuungsgesprächen, Schulungsunterlagen, telemedizinischer Betreuung sowie Risikoberichten bewährt.

Daten und Fakten:
> Ein Herzinfarkt kostet rund 15.000 € pro Patient und Jahr.
> Durch Bewegung und gesunde Ernährung lässt sich der Blutdruck um ca. 10 mmHG (systolisch) und 6 mmHG (diastolisch) senken.
> Nur ca. 50% aller Patienten mit Koronarer Herzkrankheit erhalten trotz gegebener Indikation Thrombozytenaggregationshemmer, ß-Blocker und ACE-Hemmer (Sachverständigenrat 2000/2001).
> Versorgungsdefizite wie diese betreffen nicht nur medikamentöse Therapien, sondern auch Schulungen und Präventionsmaßnahmen. In der Summe entstehen Kosten, die vermeidbar wären.



Ihre Vorteile

  • Optimierung der medizinischen Ergebnisse
  • Steigerung der Lebensqualität des Patienten
  • Größere Zufriedenheit des Patienten mit seiner Versicherung
  • Reduktion der Leistungsausgaben

     

Patientenbeispiel

Herr K. aus Ulm, 55 Jahre, übergewichtig, sportlich nicht aktiv, hatte vor seiner Teilnahme am Gesundheitsprogramm einen Blutdruck von 160/90 mmHg und einen erhöhten Cholesterinwert von 289 mg/dl. Die Wahrscheinlichkeit für ihn, innerhalb der nächsten zehn Jahre einen Herzinfarkt zu erleiden, lag bei 20 Prozent. Mit einigen Verhaltensänderungen könnte er dieses Risiko bereits innerhalb eines halben Jahres um 50 Prozent reduzieren, informierte ihn ArztPartner almeda. Heute fährt er dreimal wöchentlich Fahrrad und geht jedes Wochenende schwimmen. Seine heißgeliebte Kalbshaxe hebt er sich für besondere Gelegenheiten auf.

Studien zu Lebensgewohnheiten und zur Kostenentwicklung bei Diabetes

  • Gaede, P. et al.: Multifactorial intervention and cardiovascular disease in patients with type 2 diabetes (Steno-2-Studie). N Engl J Med., 2003
  • Liebl, A. et al.: Kosten für Spätkomplikationen bei Diabetes mellitus Typ 2 in Deutschland (CODE-2-Studie). Medizinische Klinik, 2002
  • Lindström, J. et al.: Prevention of diabetes mellitus in subjects with impaired glucose tolerance in the finnish diabetes prevention study (DPS): results from a randomized clinical trial. JASN, 2003
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