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Unfall mit dem Wohnmobil in Tunesien

Herr P. und seine Frau erfüllen sich ihren Traum von einer Rundreise mit dem Wohnmobil durch Nordafrika. Die Strassenverhältnisse sind nicht mit den europäischen zu vergleichen, und auch der Fahrstil der Verkehrsteilnehmer ist eher abenteuerlich. Unterwegs in Tunesien kommt ihnen ein Traktor entgegen, der die Fahrbahn großzügig für sich in Anspruch nimmt. Herr P. versucht so gut geht auszuweichen, doch der Platz reicht nicht aus. Der Traktor streift das Wohnmobil und reisst die Fahrertür heraus.

Der Unfall bedeutet das vorzeitige Ende der Reise. Glücklicherweise sind keine Personen zu Schaden gekommen und der Unfallverursacher ist laut Polizei versichert. Außer dem Austausch der Personalien wird von der tunesischen Polizei nichts weiter veranlasst und Herrn P. wird vorgeschlagen, seinen Schaden bei der gegnerischen Versicherung geltend zu machen. Dieser Weg scheint in Tunesien aber wenig erfolgversprechend, so dass Herr P. sich entscheidet, seine Vollkasko-Versicherung in Anspruch zu nehmen, und den Unfall bei almeda meldet. 

Die Notrufzentrale informiert Herrn P., dass eine vom Fahrzeug unabhängige Rückreise aufgrund der Formalitäten wie etwa Austrag des Fahrzeugs aus dem Pass sehr lange dauern kann. Sollte das Wohnmobil noch fahrtüchtig sein, kann er Tunis ansteuern und von dort die Fähre nach Genua nehmen. almeda organisiert die weitere Heimreise und den Rücktransport des Wohnmobils, das er in Europa keinesfalls mehr fahren dürfte. Die tunesische Polizei stellt eine Sondergenehmigung für das beschädigte Fahrzeug aus und die vorzeitige Rückreise kann organisiert werden: In Tunis angekommen geht es gleich weiter mit der Fähre nach Marseille, da die Verbindung nach Genua ausgebucht ist. In Marseille bringt ein Taxi die beiden Heimkehrer zum Flughafen, wo sie ihren von almeda bereits gebuchten Flug nach Deutschland antreten. Die letzte Etappe zurück nach Hause legen Herr und Frau P. mit dem schon reservierten Mietwagen zurück. Das Wohnmobil läßt almeda mit einem Pickup von Marseille zum Heimatort in Deutschland transportieren.

Mittlerweile ist das Wohnmobil repariert und Herr und Frau P. planen bereits ihre nächste Reise. Da die Organisation der vorzeitigen Heimreise aufgrund des Unfalls so reibungslos lief, hat sie nicht der Mut verlassen, mit ihrem Wohnmobil auch weiterhin ferne Länder zu erkunden. Marokko ist das nächste Ziel.