Telecoaching im betrieblichen Gesundheitsmanagement
München, Dezember 2011. Für Unternehmen wird ein effektives betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) immer wichtiger. Gemeint ist damit ein umfassendes Managementkonzept zur Förderung der Gesundheit der Beschäftigten als wertvollste Voraussetzung für Produktivität und unternehmerischen Erfolg. Denn für die Unternehmen existieren vielfältige Herausforderungen, die sich auf diese Weise erfolgreich unterstützen lassen.
Allein durch die demografische Entwicklung werden der deutschen Wirtschaft in 15 Jahren bis zu fünf Millionen Arbeitskräfte (1) fehlen. Mitarbeiterbindung der spezialisierten Fach- und Führungskräfte ist somit unverzichtbar. Aber auch die Erwerbstätigenquote im zunehmenden Alter steigt kontinuierlich. Zukünftig wird der größere Teil der Mitarbeiter über 50 Jahre alt sein (2). Trotz eines veränderten Arbeitsstils und einem anderen Arbeitstempo sollten diese Potenziale älterer Mitarbeiter genutzt werden. Schließlich macht der gesellschaftliche Wandel Unterstützungsmaßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder bei persönlichen Herausforderungen notwendig, wie z. B. bei Mitarbeitern mit pflegebedürftigen Angehörigen – 2,3 Millionen Pflegebedürftige gibt es derzeit in Deutschland (3), Tendenz steigend.
Im Jahre 2008 gab es 457 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage (AU) (4) in der deutschen Wirtschaft. Laut DAK-Gesundheitsreport 2011 fielen die häufigsten AU-Tage aufgrund der Diagnosen Rückenschmerzen (7,1 Prozent), Atemwegsinfektionen (5,1 Prozent) und depressive Episode (3,9 Prozent) an. Diese Zahlen belegen die Notwendigkeit eines effektiven Managements von Fehlzeiten.
„Genau bei diesen Aspekten setzen unsere telemedizinischen Coachingangebote an: Die Angebote zur Primärprävention und das Familienprogramm können ein wichtiger Baustein zur Mitarbeiterbindung und -entlastung sein,“ erläutert Senior Key Account Manager Robert Kulesa. „Hierzu zählt auch das Coachingmodul für pflegende Angehörige.
Mitarbeiter mit chronischen Schmerzen oder Burnout-Symptomen können in den bewährten Gesundheitsprogrammen betreut werden. Und unser telefonisches Gehirnjogging kann gerade für ältere Mitarbeiter eine sinnvolle Ergänzung im Rahmen des BGM sein. Die Vorteile: Die telefonische Betreuung lässt sich sehr flexibel ins tägliche Arbeitsleben integrieren.
Darüber hinaus wirkt sich die Neutralität der almeda im Unternehmen positiv auf die Akzeptanz der Angebote aus, die speziell im Schmerzbereich einzigartig sind. Alle Services sind bereits erfolgreich im praktischen Einsatz. Ist unser Angebot für Sie interessant, sei es nun für Ihre eigene Belegschaft oder als ergänzender Baustein für Ihre Kundenprodukte? Dann rufen Sie uns an!“
Mehr Informationen zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement der almeda
(1) Deutsche Industrie und Handelskammer
(2) Statistisches Bundesamt, Robert Bosch Stiftung
(3) Statistisches Bundesamt
(4) WidO nach Schätzung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Veröffentlicht in almeda aktuell, Ausgabe 4/2011, Archiv
