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Major Depression im Fokus – Telemedizinisches Betreuungskonzept schließt Versorgungslücken

München, September 2011. Unter den psychischen Krankheiten ist die sogenannte Major Depression eine der häufigsten und schwerwiegendsten Erkrankungen. In Deutschland leiden derzeit rund vier Millionen Menschen darunter – Tendenz steigend. Nach Hochrechnungen der WHO wird die Major Depression im Jahr 2020 an zweiter Stelle aller Erkrankungen stehen.

Trotz zunehmender Bedeutung für unsere Gesellschaft und das Gesundheitssystem und obwohl Depressionen gut behandelbar sind, bestehen deutliche Lücken bei den Behandlungs- und Versorgungsangeboten. Psychische Störungen werden oft zu spät oder nicht umfassend und leitliniengerecht behandelt. Und neben Problemen bei der Therapiecompliance sind psychische Erkrankungen immer noch sehr tabuisiert.

Vor diesem Hintergrund bietet almeda mit der Umsetzung eines umfassenden telemedizinischen Betreuungskonzepts eine optimale Begleitung von Betroffenen zur Vermeidung der oben genannten Versorgungsprobleme an: Menschen, die an einer Major Depression erkrankt sind, werden dabei von einem persönlichen Coach telefonisch begleitet.

Wesentliche Bestandteile des Programms sind etwa die Steigerung der Therapiecompliance und des Selbstmanagements sowie die Umsetzung eines gesundheitsfördernden Verhaltens. Neben einem koordinierten Wissensaufbau werden vor allem auch individuelle Ziele mit den Teilnehmern vereinbart. Dazu gehören z. B. die regelmäßige Einnahme von Medikamenten oder die Teilnahme an einer Therapie. Die almeda-Berater motivieren die Programmteilnehmer zu körperlicher Aktivität, unterstützen bei der Strukturierung von Tagesabläufen sowie beim Ausbau ihres sozialen Netzwerks. Auf Wunsch erfolgt zudem die Einbindung von Angehörigen. Das Programm wurde auf Basis aktueller Versorgungsleitlinien entwickelt und von Experten qualitätsgesichert.

„Die Gespräche mit Ihnen erlebe ich als echte Unterstützung, sie tun mir richtig gut.“, so das Zitat einer Programmteilnehmerin, die wie viele andere Teilnehmer das Programm durchweg positiv erlebt.

Weitere Informationen zum almeda Gesundheitsprogramm Psychische Erkrankungen

Veröffentlicht in almeda aktuell, Ausgabe 3/2011, Archiv