Interview: „Qualität hat höchste Priorität“
München, April 2011. Die almeda hat sich als Dienstleister den Ausbau der Qualitätsführerschaft durch ein unternehmensweit einheitliches Qualitätsmanagement(QM)-System auf ihre Fahnen geschrieben. Irene Graser ist nun seit einigen Monaten als QM-Beauftragte für die Umsetzung verantwortlich.
Wie war Ihr Start? QM ist doch schon lange integraler Bestandteil der Unternehmenspolitik.
QM ist bei der almeda kein neues Thema, viele QM-verwandte Themen wurden bereits bisher auf Abteilungsebene bearbeitet und vorangetrieben, wie zum Beispiel ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess. Ebenso wurden die Arbeitsabläufe in den einzelnen Abteilungen laufend verbessert und zu unterschiedlichsten Themen qualitätsfördernde Projekte durchgeführt.
Allerdings geschah dies noch nicht unternehmensübergreifend. Mit Gründung der almeda GmbH im Jahr 2009 erhielt die Erfassung der bestehenden qualitätssichernden Maßnahmen der beiden Vorgängergesellschaften sowie die Integration in ein einheitliches umfassendes Qualitätsmanagement- System höchste Priorität.
Welche Projekte stehen ganz oben auf Ihrer Agenda?
Wie eben beschrieben sind bereits viele QM-Aktivitäten und vielversprechende Ansätze vorhanden. Als erste Aufgabe sehe ich die Bündelung der bisherigen Ansätze und der bisher gesammelten Erfahrungswerte, so dass die Best-Practice- Ergebnisse auf das gesamte Unternehmen übertragen werden können. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die Anwendung der Prozessmanagement-Methodik, die sowohl mit einer vollständigen QM-Dokumentation sowie mit umfassenden Prozessoptimierungen einhergeht.
Da uns das Feedback des Kunden sehr wichtig ist, etablieren wir darüber hinaus derzeit ein einheitliches Lob- und Beschwerdemanagement-System. Zum einen reagieren wir bei Beschwerden mit einer schnellen und qualifizierten Rückmeldung innerhalb von drei Tagen, zum anderen leiten wir aus den daraus gewonnenen Erkenntnissen bei Bedarf umgehend Gegenmaßnahmen ein.
Auch ein sogenanntes Ideenmanagement soll etabliert werden. Was versprechen Sie sich davon?
Das Ideenmanagement ermöglicht jedem Mitarbeiter, seine Ideen und Verbesserungsvorschläge aktiv einzubringen. Durch neue Gesichtspunkte, die sowohl die unmittelbare Arbeitsumgebung der Mitarbeiter tangieren, als auch Ideen, die Fremdbereiche betreffen. Die entstehenden Verbesserungspotenziale tragen zur kontinuierlichen Prozessoptimierung und Verschlankung unserer Systeme bei.
Nicht zuletzt fördert und motiviert dies unsere Mitarbeiter, so dass wir auf eine zunehmende Mitarbeiterzufriedenheit blicken können, die wiederum unseren Kunden zugute kommt.
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Veröffentlicht in almeda aktuell, Ausgabe 1/2011, Archiv
