Gesundheitsprogramm Herzinsuffizienz
Ein Versicherter mit stationärem Aufenthalt infolge einer
Herzinsuffzienz kostet mehr als 10.000 € pro Jahr.
Wer die Herzinsuffizienz kontrolliert, kontrolliert die Kosten: Lebensbedrohliche
Situationen der Herzinsuffizienz zu verhindern und Krankenhauseinweisungen
zu reduzieren, ist das Ziel des Gesundheitsprogramms Herzinsuffizienz.
Zu den häufigsten Komplikationen einer Herzinsuffzienz gehören
Wassereinlagerungen im Körper. Im fortgeschrittenen Stadium sammelt
sich Wasser in der Lunge, der Betroffene gerät in Atemnot. Die
stationäre Notaufnahme ist hier oft die letzte Rettung. ArztPartner
almeda hilft Akutsituationen wie diese zu verhindern. Durch eine regelmäßige
Erfassung des Gewichts lassen sich Wassereinlagerungen schnell erkennen.
Wir stellen Ihren Versicherten telemedizinische Waagen zur Verfügung,
die das Gewicht per Modem an unser Medizinisches Service Center übertragen,
so dass unsere Betreuer sofort reagieren können.
ArztPartner almeda fokussiert eine leitliniengerechte Therapie, Medikamenten-Compliance
sowie Änderung eines ungesunden Lebensstils hinsichtlich Ernährung
und Bewegung. Unsere Maßnahmen bestehen neben der telemetrischen
Gewichtserfassung aus einer regelmäßigen telefonischen
Betreuung – ergänzt durch Schulungsunterlagen.
Mehr Lebensqualität für den Patienten, weniger Kosten
für Sie
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- 50 bis 60 Prozent der Leistungsausgaben bei Patienten
mit Herzinsuffizienz entfallen auf den stationären
Bereich
- Risikofaktoren werden ungenügend behandelt (nach
Herzinfarkt haben mehr als 60% Bluthochdruck und mehr als
60% erhöhtes Cholesterin) (Heidrich et al, 2002)
- Eine Untersuchung von 11.304 Patienten in 24 europäischen
Ländern hat gezeigt, dass nur 17% der Patienten die
empfohlene Therapie (Diuretikum, ACE-Inhibitor und Beta-Blocker)
erhalten.
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Ihre Vorteile
Senken Sie mit APA Ihre Kosten und verbessern Sie die Versorgungsqualität
Ihrer Versicherten – hier nachgewiesene Kostenreduktion um
23 % in einer Studie mit der Kaufmännischen Krankenversicherung.
Neben dem Gewicht gilt unser Augenmerk dem Lebensstil des Patienten:
Wir motivieren ihn, z.B. seine Herzmedikamente regelmäßig
einzunehmen, weniger Salz zu sich zu nehmen und sich mehr zu bewegen..
Eine typische Patientengeschichte: Herr S.
Herr S., 67 Jahre, ist seit 6 Monaten im Programm.
Im Juni 2002 kommt es plötzlich innerhalb einer Woche drei
Mal zu einem Gewichtsanstieg von mehr als 2 kg, so dass jeweils
ein Interventionsgespräch erforderlich wird. Herr S. klagt
über Wasser in den Beinen, Atemnot und starke Müdigkeit.
In den Gesprächen gibt der Patient an, durch die große
Hitze mehr zu trinken als sonst. Seine Betreuerin schickt ihn zum
Arzt, um einen drohenden Krankenhausaufenthalt zu verhindern. Durch
die erhöhte Trinkmenge hatte Herr S. viel Flüssigkeit
eingelagert, die nur mit Hilfe entwässernder Medikamente durch
den Arzt rechtzeitig beseitigt werden konnte.
In den Gesprächen wurde Herrn S. der Zusammenhang zwischen
Trinkmenge und Flüssigkeitseinlagerungen bei Herzinsuffizienz
erläutert. Das Prinzip leuchtete ihm ein. Er gab jedoch zu
bedenken, dass er besonders bei der Gartenarbeit unter sehr starkem
Durst leidet und sich nicht in der Lage fühlt, seine Trinkmenge
zu reduzieren.
Unsere Empfehlung lautete: aus 1 Liter Wasser und dem Saft von 2
ausgepressten Zitronen handliche Eiswürfel herstellen und diese
Eiswürfel bei großem Durst langsam im Mund zergehenlassen.
Herr S. ging auf den Vorschlag ein. Er wandelte das Rezept nach
seinem Geschmack um, fügte noch etwas Johannisbeersaft hinzu
und hielt sich für den Rest des Sommers an die Flüssigkeitsbeschränkung.
Interventionen waren nicht mehr erforderlich und Herrn S. blieben
Krankenhausaufenthalte erspart.
Kostenentwicklung bei Herzinsuffizienz: 30 Prozent weniger Leistungsausgaben
im stationären Bereich

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Mit unserem Gesundheitsprogramm
können Sie Ihre Leistungsausgaben für Patienten
mit Herzinsuffizienz um ein Drittel senken.
Die Grafik zeigt die Entwicklung der Leistungsausgaben im
Bereich Herzinsuffizienz bei einem unserer Kunden. Nach einem
Jahr Programmlaufzeit konnten rund 3.000 EUR pro Patient und
Jahr im Bereich Krankenhaus eingespart werden (Bruttoangaben) |
Disease Management der Gegenwart: Drahtlose
& schnurlose Betreuung mit Bluetooth
Zu den wesentlichen Bestandteilen der Patientenbetreuung bei ArztPartner
almeda gehört die regelmäßige Erfassung medizinischer
Daten. Zur Übertragung dieser Daten stellt ArztPartner almeda
den Teilnehmern seiner Gesundheitsprogramme auf Wunsch Messgeräte,
wie z.B. eine Waage oder ein Blutdruckmessgerät, zur Verfügung.
Über eine Bluetooth-Schnittstelle, eine spezielle Technologie
zur drahtlosen Datenübertragung, wird das Gewicht oder der
Blutdruckwert vom jeweiligen Messgerät zum Modem übertragen.
Das Modem übermittelt die Daten dann automatisch an ArztPartner
almeda. Ist kein Versenden der Daten möglich, weil z.B. das
Modem ausgeschaltet ist, werden die Daten gespeichert und bei der
nächsten Messung mit versendet.
Studien zur Kostensenkung von Gesundheitsprogrammen bei
Herzinsuffizienz
- Fonarow, J. et al.: Impact of a comprehensive heart
failure management program on hospital readmission and functional
status of patients with advanced heart failure. J Am
Coll Cardiol, 1997
- Stewart, S. et al.: Effects of a multidisciplinary,
home-based intervention on unplanned readmissions and survival
among patients with chronic congestive heart failure.
Lancet, 1999
- Whellan D. J. et al.: The benefit of implementing a
heart failure disease management program. Arch Intern
Med, 2001
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